Dienstag, 22. dezember 2009 2 22 /12 /2009 14:04

Vor zwei Wochen war Nina mal wieder auf ein Wochenende hier. Es war relativ lange unklar, ob sie kommen kann oder nicht, da sie die ganze Woche mit Gustav „Grippe-Ping-Pong“ gespielt hatte. Aber sie war ganz tapfer, ist trotz Ohrenschmerzen in den Flieger gestiegen und war dann auch am Freitag Mittag bereits hier. Ich hatte mir den Freitag frei genommen – bin dann um 11 Uhr aufgestanden und … fing leider auch an zu kränkeln. Mit Schüttelfrost am Flieger angekommen (Nina fühlte sich eigentlich schon wieder besser) gab es natürlich unseren gewohnten Freudentanz. Wir sind dann kurz in den Aldi einkaufen gegangen und dann ging es direkt zu mir. Dort haben wir nur schnell ihre Koffer abgestellt und sind dann mit dem Auto nach Bray gefahren. Nina hatte ihre neue Spiegelreflexkamera dabei und hat ein paar Fotos geschossen (und zwar in jeder erdenklicher Pose...). Da wir direkt am Porterhouse waren, sind wir dort auch auf einen Burger und einen Himbeerbier und Birnen Cyder eingekehrt.

 

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Abends sind wir dann ins Epi gegangen. Nina hatte wie erwartet keinerlei Probleme, sich mit meinen Kollegen und Erik bekannt zu machen – ich hatte mich nur kurz umgedreht und schon steckte sie inmitten einer Psychoanalyse meiner Kollegin, die sich nach einigen Eskapaden ENDLICH von ihrem Freund getrennt hat (nun aber allen davon seit Wochen erzählt). Ich hingegen unterhielt mich mit dem Sales Director vom nordischen Team. Nachdem meine Kollegin dann nach Hause gefahren ist, wollte Erik die Unterhaltung von Nina erfolgreich übernehmen – anstelle dessen hat Nina peinliche Kindergeschichten von mir erzählt… *grrr.

Ich hörte dann also nebenbei nur einzelne Teile wie „Ja, und dann hat Anke sich selber an der Kühlschranktür die Nase gebrochen“ oder „und dann hat sie gesagt: Mama, seit wann können Affen einkaufen?“. Natürlich musste ich direkt intervenieren… leider zu spät. Erik konnte mich vor lauter Lachen gar nicht mehr hören und Nina war froh, ihre Geschichte fertig gebracht zu haben, ohne dass ich es verhindern konnte. Gut – ich wollte dann wieder mein Gespräch mit dem Sales Director aufnehmen und fing bereits an, etwas gaaaanz Wichtiges zu erzählen, sah dann aber beim Umdrehen, dass der gar nicht mehr neben mir saß. Genau genommen war da gar keiner mehr und ich muss für Außenstehende ausgesehen haben wie eine schizophrene Verrückte…

Gut, der Sales Director ist mit einem Bier in der Hand dann auch wieder aufgetaucht und bot uns dann an, mit in die Stadt zu fahren. Da wir uns beide aber nicht sehr wohl gefühlt haben, sind wir einfach nach Hause zu mir gegangen und haben einen Hot Whisky zu Ein Quantum Trost genossen.

Der nächste Tag begann für Nina und mich unterschiedlich – während sie bereits um 8 Uhr mit einem Bad und ihrem Buch – habe ich hingegen bis 10 Uhr geschlafen habe. Aufgewacht als Eiszapfen hörte ich Nina in der Küche spülen (Ein super Gast – lässt mich schlafen, spült mein restliches Gespür und macht Frühstück für mich!!!). Ich bin dann auch passend als der Kaffee fertig war aufgestanden und wir haben richtig gemütlich gefrühstückt. Anschließend haben wir uns ins Auto gesetzt und sind nach Glendalough gefahren. Dort haben wir den ältesten Friedhof Irlands begutachtet und wieder ein paar Fotos geschossen. Auf dem Rückweg sind wir einfach mit dem Auto über die Landstraße ins Landesinnere gefahren, den kleinsten Markt der Welt gesehen und eine Weberei besucht. Hier gab es dann einen ganz kleinen süßen Shop, indem wir uns etwas länger aufgehalten haben.

 

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Abends haben wir zunächst gekocht und uns im Anschluss für den Abend fertig gemacht. Ich hatte Nina zum Geburtstag Karten zum Konzert von Laura Itzibor geschenkt – und nach etwas Verspätung sind wir dann auch passend im Tripod angekommen. Das Konzert war wirklich genial! Die Afterparty im Pub, den eine Kollegin empfohlen hatte, war eher mittelprächtig – Nina fiel direkt ein besoffenere Ire in den Ausschnitt und wir haben uns dann doch überlegt, nach Hause zu gehen, weil wir uns beider immer noch nicht so richtig gut gefühlt haben. Der nächste Morgen begann ähnlich, wie der zuvor, Nina war wieder 2h eher wach als ich und das Frühstück stand auf dem Tisch, als ich mich aus dem Bett gepellt hatte (ein wirklich SEHR willkommener Gast!). Ninas Rückflug ging dann um 17 Uhr – es war am regnen und wir sind dann nur mit dem Auto ins Shoppingcenter am Flughafen gefahren und haben dort noch etwas gebummelt. Glücklicherweise konnte ich zwei Kleider für die Arbeit finden und für Nina direkt ein Weihnachtsgeschenk. Um 4 Uhr ging es dann zum Flughafen und Nina musste leider wieder abreisen. Ich hoffe, dass sie und Tobi im nächsten Jahr noch einmal gemeinsam kommen und wir dann in Irland noch eine etwas weitere Tour machen werden!

 
von Anke Schräder
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Montag, 30. november 2009 1 30 /11 /2009 12:23

Passend zur Kreditkartenabrechnung (aua aua…) schreibe ich auch noch ein paar Zeilen zu meinem New York Urlaub im Oktober. Nachdem es ein Tagesangebot im Juni von Aer Lingus für 240 € New York hin- und zurück gab, haben meine Kollegin Brenda und ich direkt zugeschlagen. Na ja, und weil wir im Team offensichtlich Trendsetter sind, haben sich noch zwei Kollegen Tobias und Marc angeschlossen (allerdings erst einen Tag später gebucht haben und dann 350 € zahlen mussten - ha ha).

Gut, New York war natürlich ratz fatz geplant und los ging es. Vom Flughafen aus sind wir natürlich direkt zum Hostel gefahren, indem wir unsere Übernachtungen (DZ mit eigenem Bad) gebucht hatten. Als misstrauischer deutscher Bürger hatte ich natürlich nicht nur die Buchungsbestätigung des Systems dabei, sondern auch noch einmal eine persönliche Bestätigung des Reservation Managers. Nachdem die – wir nennen Sie mal… ja…äh: Frau – an der Rezeption nicht einmal ein „Hallo“ über die Lippen brachte, schoss Sie direkt auf uns los, das Hostel sei voll. Leider konnten meine zwei Buchungsbestätigungen auch nichts mehr daran ändern – angeblich hätten wir ja „die Buchung storniert“. Die Buchungsbestätigung des Reservation Managers vom Vortag sagte natürlich etwas anderes… Leider ging der Manager aber auch nicht ans Telefon, um dies zu bestätigen. Die Frau gab uns dann den Tipp, wir könnten in 20 Minuten wiederkommen, dann käme eine Kollegin, die bescheid wüsste. Schlitzohr Brenda hat aber sofort gewittert, was die Frau vor hatte (abhauen und uns und die neue Kollegin da stehen lassen) und brachte ein trockenes: „Wir bleiben!“ von sich. Der Manager rief dann auch zurück – hatte aber natürlich keine Ahnung von irgendetwas. Allerdings sei doch noch ein Einzelzimmer frei – und eine zweite Matratze wäre irgendwo im Keller. Das wurde uns dann auch in aller Unhöflichkeit mitgeteilt, woraufhin wir aber auch direkt darauf hingewiesen wurden, dass die Frau nicht für das Matratzen-tragen bezahlt werden würde. In dem Moment kam eine kanadische Reisegruppe von sechs Leuten – die ebenfalls einchecken wollten. Denen geschah leider das gleiche: „Ihr habt Eure Buchung storniert – das Hostel ist jetzt voll“ (dieser Satz schien wohl die Standardausrede zu sein). Nach ein paar Anrufen – die sie auch noch selber tätigen mussten, wurde ihnen der Weg zur Tür gezeigt und sie standen auf der Straße, nachts um 12 im Regen! wenigstens hatten sie sich vorher noch die letzte und günstigste freie Unterkunft für 230 € pro Person organisiert. Wir hingegen hatten die große Ehre, die nächste Pfeife hinter der Rezeption kennenzulernen. Auf mehrfaches Fragen, wurde der Reservation Manager erneut angerufen – der die beiden dann auch überzeugt hat, die Matratze in den vierten Stock zu bringen und das Bett zu beziehen. Nachdem wir abgeklärt haben, dass wir dann am nächsten Tag in unser DZ mit Bad kommen, sind wir aufs Zimmer und haben dann auch direkt geschlafen. Am nächsten Tag sind wir wieder zur Rezeption gegangen, haben den Schlüssel für das EZ abgegeben und uns vom Manager versichern lassen, dass wir heute Abend dann unser DZ mit Bad bekommen. Er erzählte uns noch, wie sehr ihm die ganze Sache leidtun würde, wir müssten die ersten zwei Nächte definitiv nicht bezahlen und er würde die Taschen in das neue Zimmer tragen. Na ja gut – zwei Nächte umsonst… Immerhin etwas J

Wir sind dann in den Central Park gegangen und haben uns dort umgeschaut. Von dort aus sind wir am Guggenheim Museum vorbei und über die 5th Avenue zum Empire State Building gelaufen. Weiter ging es dann zum Chrysler Building und zur Public Library. Am Flatiron haben wir dann umgekehrt und sind passend zum Sonnenuntergang nach oben auf das Rockefeller Center gefahren.

 

 


Anschließend ging es zum Madison Square Garden – wir hatten zuvor Eishockey Karten für ein Spiel der New York Rangers gekauft. Dort haben wir die Jungs wieder getroffen (die wir bis dahin noch gar nicht wieder gesehen hatten) und dann das Spiel geschaut. Bereits nach einigen Minuten ging auch gleich die erste Prügelei los J Die Schiedsrichter haben dann ganz symbolisch einen Kreis um die zwei Streithähne gebildet und einfach gewartet, bis diese sich fertig verprügelt hatten…

 

 

 

Abends sind wir dann wieder im Hostel angekommen und wollen unseren neuen Zimmerschlüssel abholen. Dieses Mal saß eine nächste, andere Frau hinter der Theke – die aber genauso unfreundlich und ahnungslos war, wie die ersten Zwei: „Ihr steht nicht im Buchungssystem.“ Uns hat fast der Schlag getroffen. Gut, das ganze Theater ging also wieder von vorne los. Diesmal hatten sie allerdings ein Zweibettzimmer ohne Bad frei. Wir haben dann unsere Taschen aus dem Keller geholt und diese dann in das neue Zimmer gebracht. Am nächsten Morgen versicherte uns der Reservation Manager dann, dass wir definitv heute Abend in unser richtiges Zimmer könnten. Eines der DZ mit Bad wären heute frei geworden. Gut – wir haben dann also den Schlüssel abgegeben und sind zum Outlet nach New Jersey gefahren. Dort haben wir uns einmal durch die Läden geshoppt und haben uns dann voll bepackt wieder auf den Rückweg zum Hostel gemacht:

 

 

Im Hostel konnten wir dann die Steigerung des ganzen Dramas erleben – wir hatten diesmal gar kein Zimmer! Darüber hinaus lag unser Gepäck einfach unbeobachtet im Flur. Da wir die ersten zwei Nächte nicht bezahlt hätten, hätten sie das reservierte DZ weitergegeben. Der Reservation Manager brachte nur ein „ach, hab ich wirklich versprochen, dass ihr zwei Nächte umsonst bekommt?“ über die Lippen und sagte uns dann, ja – das täte ihm jetzt aber wirklich leid. Nun gäbe es nicht einmal mehr ein Einzelzimmer. Gott sei war im Nachbarhostel noch ein DZ frei (nicht für 230€ pro Person) – allerdings war es dort saukalt, weswegen wir auch nicht wirklich geschlafen haben… Am nächsten Tag sind wir noch einmal zu unserem chaotischen Hostel zurück, um uns zu versichern, dass wir nach unserem Aufenthalt in Boston auch im System mit einem DZ und Bad verbucht sind. Das haben wir uns dann auch auf dem PC zeigen lassen!!!

Von dort aus ging es mit einem Bus Richtung Boston! Dort im Hostel angekommen – hat alles super geklappt. Wir hatten ein Zimmer, uns wurden Stadtpläne und Restaurantempfehlung von der Rezeption gegeben und wir haben uns direkt wohl gefühlt. Boston war einfach nur schön – total sauber und gepflegt, nicht so überfüllt und laut wie New York und stand in seiner vollen Blüte. Überall gab es Schwäne, Gänse und Eichhörnchen. Zwar keine die Lesen können, aber sie waren trotzdem ganz süß und zutraulich (hier muss man sich ja mal wieder fragen: „Wie kommt dieses Schild in die Mitte einer Rasenfläche???“):

 

 

 

Abends sind wir in ein Fischerrestaurant gegangen und haben dort ein Fischplatte gegessen (leider war alles – wie überall in Amerika – frittiert, so dass wir jeder nur ein Drittel essen konnten). Anschließend haben wir einen Spaziergang durch North End gemacht und sind später auf zwei Bierchen in eine Bar mit Life Musik gegangen. Als wir dann aber von einer völlig besoffenen Blondine angesprochen wurden, wir sollten tanzen, dann würde sie ein Bier bekommen, sind wir aber auch wieder zurück zum Hostel. Am nächsten Morgen haben wir unsere Taschen an der Rezeption abgegeben und sind zur Harvard University gefahren. Dort haben wir uns natürlich – wie auch jeder andere – die Weisheit aus John Harvards Füßen gesogen und haben bei einigen Führungen reingehört. Von dort aus sind wir weiter zum wunderschönen Hafen von Boston:

 

 

 

Abends ging es dann zurück nach New York. Aus lauter Panik hatten wir bereits ab 9 Uhr morgens alle 4 Stunden im Hostel in New York angerufen und immer wieder betont: „Wir kommen heute Abend – gib nicht unser Zimmer weg!!!“ Abends hatten wir diesen Rhythmus auf einen ein-stunden-Takt verschärft. Zur Belohnung konnten wir unser DZ mit Bad beziehe!!!

Am nächsten Morgen sind wir ins Guggenheim Museum (American Museum of Natural History) gegangen. Anschließend ging es mit der Fähre einmal nach Staten Island – natürlich für ein Fotos von der Freiheitsstatue. Von dort aus sind wir ins Financial District und zum Ground Zero (ehem. Twin Towers) gegangen. Den Abend haben wir dann in einer Jazzbar verbracht, die ausnahmsweise Donnerstags Salsa Abend hatte *hmpf.

 

 

 

Den nächsten Tag haben wir in Little Italy und Chinatown (*ihh bah) verbracht. Im Wesentlichen in Handtaschenläden, da Brenda sich nicht zwischen einer braunen und einer schwarzen Handtasche entscheiden konnte (das gleiche Modell wohlgemerkt). Nachdem sie dann also entschieden hatte, sie könnte noch keine endgültige Entscheidung für die eine und gegen die andere treffen, sind wir in einem kleinen Italiener essen gegangen. Brenda hatte sich dann währenddessen für die braune Tasche entschieden und wir wollten diese dann auf dem Weg zur U-Bahn abholen. Dramatischerweise war der Laden geschlossen. Der Plan, die Tasche dann am nächsten Tag abzuholen stand aber in 30 Sekunden. Abends haben wir uns dann eine Tanzshow am Broadway angeschaut, die wirklich genial war! Danach ging es dann zurück ins Hostel. Am nächsten und letzten New York Tag sind wir natürlich früh wieder nach Chinatown gehetzt, um die braune Tasche zu kaufen. Beim reingehen in den Laden konnte ich mir den Witz nicht verkneifen „Ohhh Brenda, die Tasche ist weg!“. Leider war dem auch wirklich so… *ooops! Obwohl die schwarz-weiße Tasche zu Beginn häufig als sogar bessere Tasche als die Braune in Betracht gezogen wurde, wurde sie nur noch ‚widerwillig‘ zur Ersatzbefriedigung mitgenommen. Leider ging es anschließend auch bereits wieder zum Flughafen und von dort aus direkt zur Arbeit *schnarch*schnarch…

von Anke Schräder
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Sonntag, 25. oktober 2009 7 25 /10 /2009 20:08

endet man im Zehnbettzimmer…

Im August haben meine Kollegin Brenda und ich uns ganz spontan meinen Kollegen  Fabio und Fernando angeschlossen und sind mit ihnen zusammen zum Kulturfestival nach Edinburgh gefahren. Der Flug war mit 40 Euro hin- und zurück total günstig und das Festival hörte sich auch gut an. Unsere zwei männlichen Kollegen sagten, dass sie für uns ein Doppelzimmer für im gleichen Hotel buchen würden. Nachdem wir drei Tage nichts gehört hatten und die Reise näher rückte, haben wir die Jungs dann noch einmal auf das Zimmer angesprochen und in zwei leere Gesichter geschaut. Sie hatten die Buchung natürlich vergessen… Zu unserer Freude war deren Reservierung bereits wieder verfallen, weil sie die Anzahlung nicht gemacht hatten J Nun standen wir nur leider drei Tage vor Abreise ohne Unterkunft da. Wegen dem Festival war auch leider wirklich alles ausgebucht – außer vier Betten in einem Zehnbettzimmer. Tja, der Flug war ja bereits bezahlt und dann haben wir uns gedacht, so alt sind wir ja auch noch nicht – Wir fliegen!

 Wir sind also rüber geflogen und haben uns auf zum Hostel gemacht. Während Fabio direkt mit dem Hostelbesitzer  am „networken“ war, sind Brenda und ich in unser Zehnbettzimmer gegangen. Als wir die Tür geöffnet haben, sagte Brenda nur: „Bor, hier stinkt es wie sau, Anke. Wenn man schon im Zehnbettzimmer schläft, sollte man auch duschen gehen!“ Die drei Leute in den Betten waren nur leider Deutsche – weswegen wir auch sofort ein Schließfach für unsere Wertgegenstände angemietet haben. Den ersten Eindruck kann man leider doch nicht ändern… Wir haben uns schnell umgezogen und sind dann zu den Jungs gegangen, die immernoch dabei waren, mit dem Besitzer zu „bonden“. Wir zwei Mädels haben uns nur nach 15 gewarteten Minuten angeschaut und gedacht, "Jungs, hört in eurer Freizeit auf mit diesem Oracle-bonding- und networking-scheiß“!!!

Nach gefühlten drei Stunden später sind wir dann aber in die Stadt gegangen. Edinburgh ist wunderschön, überall gab es Künstler verschiedener Art und wir wussten gar nicht so genau, was wir uns zuerst anschauen sollten. Beim ersten Stop sind wir in eine schottische Tanzgruppe geraten, bei der wir natürlich auch direkt mitmachen mussten. Also haben wir mit behaarten Schotten zu Dudelsackmusik für ca. eine Stunde getanzt (und leider nicht herausgefunden, ob sie nun etwas unter ihrem Rock tragen, oder nicht…).

Später haben uns zwei Akrobaten gefesselt, die super lustig waren und eigentlich mehr Mist erzählt, als akrobatische Leistungen erbracht haben.
 

 

Am späten Nachmittag haben wir uns im Theater "Hamlet" angeschaut, was wirklich sehr gut war. Abends haben wir dann zunächst ein Schnäpschen im Hostel getrunken und sind wir dank Fabios guter Beziehung zum Besitzer in den angesagtesten Club Edinburghs gekommen. Dort haben wir super viel Spaß gehabt und verrückte Leute aus der ganzen Welt kennengelernt.

 

 
Am nächsten Tag hatten wir leider alle einen üblen Kater und natürlich total verpennt. Gott sei Dank (*grrr) hatte Fabio eine so gute Freundschaft mit dem Besitzer, dass er uns nicht, wie den anderen Gästen, noch einmal einen ganzen Tag berechnet hat. Mit dem flauschigen Kätzchen im Köpfchen sind wir dann los in die Stadt und haben zwei Untergrundtouren gebucht. Die erste war eine allgemeine historische Tour, die zweite eine Geistertour (das mach ich NICHT noch einmal!!!). Die Geistertour beinhaltete eine Sammlung von Geistererlebnissen einiger Besucher. Als wir beispielsweise in der alten Untergrundschusterei waren und die Führerin uns über den Schuhgeist erzähle, hatte Fabio keine bessere Idee, als unsere Füße mit seinem Regenschirm anzustupsen. Natürlich brach sofort Panik aus – wenn zwei Frauen anfange zu schreien, brüllt der Rest gleich mit… Ich hoffe, Fabio hat noch heute die blauen Flecken!

Edinburgh kann ich auf jeden Fall nur empfehlen, die Stadt ist traumhaft schön und hat viel Kultur zu bieten!

   

 

von Anke Schräder
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Samstag, 24. oktober 2009 6 24 /10 /2009 16:09



Und das ganze nicht nur in Dublin, sondern auch noch im August :-)
von Anke Schräder
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Samstag, 24. oktober 2009 6 24 /10 /2009 15:56
Mit dem Boot über den Liffy und dann zur Hunderennbahn ;-)




von Anke Schräder
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